Start in die Zukunft
Die biblischen Prophezeiungen sind faszinierend und glaubensstärkend. Entdecken Sie, was die Bibel über Vergangenheit und Zukunft zu sagen hat!
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Die israelitischen Feste und der Opferdienst am Tempel waren Hinweise auf das, was sich später einmal ereignen würde. Jedes Opfer war ein Hinweis auf Jesus Christus, der später als das wahre „Lamm Gottes“ sterben würde. Die Frühlingsfeste (Passah, Erstlingsgabe, Wochenfest = Pfingsten) finden ihre Erfüllung im Leben Jesu Christi und der frühen Christenheit:
Im Hebräerbrief wird betont (z. B. Hebräer 8; 9; 10), dass keine Opfer mehr gebracht werden müssen, weil Jesus ein für alle Mal als vollkommenes Opfer am Kreuz gestorben ist. Alle vorigen Tieropfer waren nur „Hinweisschilder“, die auf ihn gedeutet haben. Wir haben nun die Erfüllung vor Augen und brauchen deshalb – Gott sei Dank! – nicht mehr Tiere darbringen. Das zeigte sich auch darin, dass der Vorhang im Tempel bei der Kreuzigung Jesu von oben (!) nach unten zerriss (Matthäus 27,51).
Alle Frühlingsfeste haben sich genau zum passenden Zeitpunkt des Jahres der Kreuzigung erfüllt. Wie ist das bei den Herbstfesten? Auch diese weisen in die Zukunft, allerdings in die Zeit des Endes.
Da die Feste die Aufgabe hatten, auf Ereignisse hinzuweisen, die inzwischen längst eingetreten sind, macht es keinen Sinn mehr, sie heute noch zu feiern. Lediglich das Laubhüttenfest hat sich noch nicht erfüllt. Das führt manche zu dem Gedanken, dass man es heute noch feiern sollte.
Dabei werden aber zwei Dinge übersehen: Erstens haben die Israeliten das Laubhüttenfest erst im Gelobten Land gefeiert (3. Mose 23,39.40). Dieses Fest hing nämlich mit ihrer Ernte zusammen. In der Wüste lebten sie vom Manna, aber erst in Kanaan konnten sie den Ertrag einsammeln, der für das Fest vorgesehen ist. Genauso werden auch wir die Entsprechung des Laubhüttenfestes erst auf der Neuen Erde (dem Gelobten Land) erleben und wir brauchen es hier (in der Wüste, bildlich gesprochen) noch nicht zu feiern.
Die Feste und Opferzeremonien Israels waren speziell für das Volk Israel und ihren Tempel gegeben worden. Bestimmte Elemente des Gesetzes sind universaler Natur (z. B. die 10 Gebote, die im Neuen Testament bestärkt werden). Der Opferdienst am Tempel endete für Nachfolger Jesu allerdings zum Zeitpunkt des Todes Jesu, als der Vorhang zum Allerheiligsten von oben (!) nach unten zerriss (Matthäus 27,51). Damit zeigte Gott an, dass der Tod Jesu die Tieropfer abgelöst hatte. Das Eigentliche war gekommen, auf das alle Opfer nur wie ein Schatten hingewiesen hatten. Ohne Tieropfer waren die Feste Israels nicht denkbar, das Opfern stand im Zentrum jedes Festes.
Die Feste des jüdischen Kalenders hatten tiefe prophetische Bedeutung und wiesen auf Ereignisse im Leben Jesu und er Heilsgeschichte hin. Da sich die Feste bereits erfüllt haben und ein wesentlicher Teil jedes Festes das Opfern am Tempel war, haben sie für Christen heute keine Gültigkeit mehr.
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